Thailand: Zweite Woche

23. Februar 2017

Thailand: Zweite Woche

Day8: Temples and Dragons

Goldene Drachen bewachen den Weg, der hinauf zum weißen Tempel, inmitten von Krabi führt. Sie sitzen friedlich auf den Geländern der Treppen, heißen uns Willkommen und mahnen trotzdem zur Ehrfurcht vor dieser heiligen Stätte. Wir beginnen unseren Aufstieg, froh darüber etwas Bewegung zu bekommen. Die lange Fahrt mit dem Roller, auf den holprigen Straßen Thailands, hat unsere Pobacken lange genug strapaziert.

DSC_5381

Day9: Bangkok markets

Unser erster Tag in Bangkok. Noch überwältigt von den vielen Eindrücken machen wir uns trotzdem auf den Weg, die Stadt zu erkunden. Wir entdecken eine enge Passage, die tiefer in einen Häuserblock führt. An beiden Seiten des Weges lagern große Körbe von Gemüse, Obst und Gewürzen. Bisher hatten wir Glück und noch keine unliebsamen Erfahrungen damit gemacht, was es heißt, echt einheimisch gewürzte Speisen zu essen. Doch als wir diese großen Körbe voll farbenfroher Chilis entdecken, entschließen wir, vielleicht etwas mutiger damit zu werden.

Day9: Bangkok markets

Day10: Wat Phra Kaeo

Der Wecker klingelt früh, an diesem Morgen. Wir quälen uns aus dem Bett, denn wir wissen, dass in Bangkok nur der frühe Tourist den leeren Tempel fängt. Auf dem Weg zum Tempel des großen Palastes lernen wir schnell, dass dieser Spruch stimmt! Besonders, da in Thailand derzeit jeden Tag tausende von Menschen, in schwarz gekleidet, in endlos langen Reihen zum Palast strömen um dem verstorbenen König Ihren Respekt zu erweisen. Wir erreichen das imposante Bauwerk dennoch rechtzeitig, bevor der große Andrang beginnt. Wir passieren den Wächter des Palastes und beginnen unsere aufregende Erkundungsreise durch die weitläufige, prachtvolle Anlage.

dsc_5513

Day11: Wat Pho

Ein weiterer Tag, den wir früh beginnen um die Wunder von Bangkok zu entdecken. Ziel ist Wat Pho, in dem der liegende Buddha beheimatet ist. Wir beneiden ihn um seine komfortable Position, doch lernen wir, dass auch er nicht schläft, sondern mit offenen Augen meditiert. Er erwartet seinen Eintritt ins Nirvana. Wir sind noch nicht bereit, die weltliche Seite unseres Daseins hinter uns zu lassen und wandern deshalb weiter durch die Tempel Anlage. Wir sind fasziniert von den vielen, wundervoll geschmückten Dächern und Statuen und entdecken immer neue Blickwinkel, die uns tief in diese interessante Kultur blicken lassen.

dsc_5622

Day12: Bangkok Chinatown

Man kann nie wissen, ob der Taxifahrer verstanden hat, zu welcher Straße man gebracht werden möchte. Wir mussten uns bisher einfach darauf verlassen, dass wir die uns fremd klingenden Namen einigermaßen richtig ausgesprochen haben. Diesmal jedoch lautet unser Ziel „Chinatown“. Hier bleibt wenig Spielraum für Missverständnisse und tatsächlich hält der Taxifahrer genau vor dem großen, chinesischen Tor in der Mitte des Kreisverkehrs. Wir verlassen den Wagen und bewundern das Bauwerk. Danach bedarf es noch ein klein wenig Orientierungsarbeit, bis wir schließlich die große Straße, mit den vielen Neonreklamen, Geschäften und Essensständen gefunden haben. Es gibt so viel zu sehen, zu riechen und zu schmecken. Wir lassen uns fallen und genießen die aufregende Atmosphäre.

Day12: Bangkok Chinatown

Day13: Flower shopping

Unser letzter Tag in Bangkok ist angebrochen. Wir lassen den Tag ruhig beginnen, wir haben uns ein wenig Ausschlafen mal wieder verdient. Wir haben Zeit für ein leckeres Mittagessen in einem Restaurant, das uns empfohlen wurde. Wir leeren die vielen Teller mit Genuss und machen uns anschließend zu Fuß auf den Rückweg zu unserem Hotel. Auf dem Weg dorthin schlendern wir durch einen Markt, mit vielen uns fremden Leckereien. Neben farbenfrohem Gemüse und Obst, kann man hier allerlei frische, da noch lebende, Meerestiere bestaunen. Wir haben zum Glück schon gegessen und kommen nun zu einem Teil, der nur Blumen und Gartendekoration verkauft. Wir bewundern die vielen Pflanzen und Figuren und beobachten die Menschen, wie sie Ihrem Tagesgeschäft nachgehen.

Day13: Flower shopping

Day14: Muddy pathways

Der Regen ist zu unserem ständigen Begleiter geworden und wir sitzen auf den nassen Bänken der Ladefläche unseres Hotel-Taxis. Zum Glück gibt es wenigstens ein Dach. Das hält die Tropfen allerdings nicht davon ab, von der Seite den Weg zu uns zu finden. Unter normalen Umständen wäre das unser größtes Problem, aber heute ist das nur eine kleine Nebensächlichkeit. Seit mittlerweile fünfzehn Minuten haben wir die befestigte Straße verlassen. Wir haben Schlammlawinen, die die eine Hälfte des Weges versperren, hinter uns gelassen. Gespannt halten wir uns fest, um bei den steilen Schlammstraßen nicht komplett nach vorne zu rutschen. Es ist rutschig, holprig und teilweise komplett unter Wasser. Der Geländewagen macht reichlich Gebrauch von seinem Allradantrieb und wir vertrauen den Künsten unseres Fahrers. Wir dachten, es kann nicht mehr schlimmer kommen, als das Auto plötzlich anhält und wir alle aussteigen. Wir müssen zu Fuß die provisorische Brücke, die über den reisenden Fluss führt, überqueren. Bloß nicht nach unten schauen!

Day14: Muddy pathways